
Die richtige Tomatenerde
Tomaten brauchen eine nährstoffreiche, lockere und gut durchlässige Erde. Staunässe ist der grösste Feind — sie fördert Wurzelfäule und Pilzkrankheiten. Der ideale pH-Wert liegt zwischen 6,0 und 6,8 (leicht sauer bis neutral).
Spezielle Tomatenerde
Vorteile
✅ Optimal abgestimmt
✅ Enthält Langzeitdünger
✅ Richtige Körnung
Nachteile
⚠️ Teurer als Universalerde
💡 Beste Wahl für Töpfe und Kübel
Selbst gemischte Erde
Vorteile
✅ Günstig
✅ Anpassbar
✅ Nachhaltig
Nachteile
⚠️ Mehr Aufwand
💡 60% Kompost + 30% Gartenerde + 10% Sand
Richtig giessen
Regelmässig und gleichmässig giessen
Unregelmässiges Giessen verursacht Blütenendenfäule und Fruchtplatzen. Lieber täglich wenig als selten viel.
Immer von unten giessen
Nie über die Blätter giessen — nasse Blätter fördern Pilzkrankheiten wie Braunfäule und Mehltau.
Morgens giessen
Morgens gegossene Pflanzen können überschüssige Feuchtigkeit tagsüber verdunsten. Abendliches Giessen fördert Pilze.
Fingertipp-Test
Erde mit dem Finger 2 cm tief eindrücken: Fühlt sich trocken an → giessen. Noch feucht → warten.
Töpfe: täglich kontrollieren
Tomaten in Töpfen trocknen schneller aus als im Beet — besonders bei Hitze täglich prüfen.
Wassermenge — Richtwerte
| Standort | Wassermenge/Tag | Häufigkeit |
|---|---|---|
| Gartenbeet | 1–2 Liter | Täglich bei Hitze |
| Kübel (20 L) | 1–1,5 Liter | Täglich |
| Gewächshaus | 2–3 Liter | Täglich |
| Balkon / Topf | 0,5–1 Liter | 1–2× täglich bei Hitze |