
Warum düngen so wichtig ist
Tomaten sind Starkzehrer — sie brauchen viele Nährstoffe für Wachstum und Fruchtbildung. Ohne regelmässige Düngung werden die Früchte klein, die Pflanze anfällig für Krankheiten und der Ertrag gering. Die richtige Düngung ist neben dem Ausgeizen die wichtigste Pflegemassnahme.
Die wichtigsten Nährstoffe
Düngerarten im Vergleich
| Dünger | Vorteile | Nachteile | Rhythmus |
|---|---|---|---|
| Tomatendünger (flüssig) | Schnell verfügbar, dosierbar | Kostet Geld | Wöchentlich ab Blüte |
| Langzeitdünger (Granulat) | Einmalig, bequem | Weniger flexibel | 1× zu Beginn |
| Kompost | Günstig, bodenverbessernd | Langsam, ungleichmässig | Zu Beginn einarbeiten |
| Brennnesseljauche | Kostenlos, natürlich | Geruch, Zubereitung | Alle 2 Wochen |
| Kaffeesatz | Kostenlos, säuernd | Nur als Ergänzung | Monatlich |

Kompost ist der natürlichste Tomatendünger — günstig, bodenverbessernd und nachhaltig.
Hausmittel als Dünger
Brennnesseljauche
Wirkung: Stickstoff, Eisen, Kalium
1 kg frische Brennnesseln in 10 L Wasser einweichen, 2 Wochen fermentieren, 1:10 verdünnt giessen.
Bananenschalen
Wirkung: Kalium, Phosphor
Getrocknete Schalen in die Erde einarbeiten oder als Tee aufbrühen.
Kaffeesatz
Wirkung: Stickstoff, leicht säuernd
Direkt in die Erde einarbeiten — nicht zu viel, macht Boden sauer.
Eierschalen
Wirkung: Kalzium
Gemahlen in die Erde einarbeiten — vorbeugend gegen Kalziummangel.